Vereinsnachrichten
 
     
  Pressemitteilung zur ersten Vereinssitzung vom 9. September 2009:  
     
  Werte gehen verloren, wenn sich niemand darum kümmert, so ist es auch bei allem das das Thema Heimat betrifft. Ob die Mundart, die Heimatgeschichte oder alte Bräuche und Traditionen, all das sollte gepflegt und bewahrt werden. Das meinten auch 8 Neuhäuser Bürger und gründeten am 7.Mai 2009 im Gasthaus „Zum Alten Köhler“ den Heimatverein Neuhaus am Rennweg. Nach Erledigung der bürokratischen Hürden fand kürzlich an selber Stelle die erste Sitzung des mittlerweile eingetragenen Vereins statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem eine Diskussion zur künftigen Arbeit des Vereins.

Wie man sich schon im Frühjahr einig war, wird sich der Verein künftig um die Herausgabe der Neuhäuser Heimathefte kümmern. Die Schriftenreihe, die sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut, ging bisher auf private Initiative des Vereinsvorsitzenden Tobias Rosenbaum zurück. Inhaltlich soll sich dabei jedoch nichts ändern. Interessantes zur Neuhäuser Geschichte und zur Region, sowie heiteres zur Neuhäuser Mundart werden darin weiterhin zu finden sein. Mitarbeit ist auch weiterhin erwünscht.

Weitaus schwieriger gestaltet sich für die Mitglieder jedoch die Antwort auf die Frage wie geht es weiter mit den aus dem Geißlerhaus ausgelagerten Objekten zur Neuhäuser Heimatgeschichte ?
Im sanierten und umgebauten Geburtshaus von Dr. Heinrich Geißler wird in Zukunft der Schwerpunkt auf jenen berühmten Bürger Igelshiebs und die damit verbundene Glasgeschichte gelegt. Hier wird sich kein Platz mehr für die Ausstellungsstücke finden.
Klarheit herrschte im Verein dahingehend, dass man sich der Sache annehmen will. Aber das wird der Verein weder vom Arbeitsaufwand her noch von den finanziellen Mitteln im Alleingang bewältigen können. Man wird also auf Unterstützung der Stadtverwaltung bzw. zusätzlicher Partner angewiesen sein. Die Vorstellungen des Vereins hierzu sollen jedoch nicht an dieser Stelle aufgeführt werden. Das wird mit den entsprechenden Stellen besprochen werden müssen, in der Hoffnung zu diesem Thema eine möglichst zeitnahe Lösung zu finden.
Immerhin hat es die über 400jährige Neuhäuser Stadtgeschichte mit all ihren Facetten verdient wieder angemessen präsentiert zu werden.

Die Neuhäuser Mundart wird ein weiterer Schwerpunkt der Vereinsarbeit sein. Auch dem Umstand folgend, dass man gerade in Neuhaus am Rennweg immer weniger die doch eigenartige Sprache hört, will man sich für deren Förderung und Fortbestand einsetzen. Federführend hierbei ist Vereinsmitglied Gerd Bauer, der auch schon in diversen Beiträgen in den Heimatheften erste Schritte in diese Richtung unternommen hat. Langfristig ist zu diesem Thema auch eine Publikation geplant.

Gerade jedoch laufen für den Verein die Arbeiten am nunmehr 4.Neuhäuser Heimatheft, dass vorrausichtlich im November erscheinen wird. Dazu wird es wie gewohnt auch wieder eine kleine Veranstaltung zur Vorstellung mit allen Beteiligten und interessierten Bürgern geben.
Abschließend des Jahres präsentiert sich der Heimatverein dann noch zur Bergweihnacht am 12/13. Dezember im „Kreml“ mit einer kleinen Ausstellung. Das Thema hierzu steht noch nicht fest, aber es wird neben den dort stattfindenden Glasbläservorführungen und der Modellbahnaustellung sicher eine weitere Bereicherung zum Weihnachtsmarkt sein.
Für das nächste Jahr gibt es auch schon Vorhaben, so soll an der Schutzhütte Weidmannsheil eine Tafel mit Geschichte und alten Ansichten angebracht werden. Diese soll die laminierten Bilder, die der Verein zum Pfingstgottesdienst anlässlich der 120 Jahrfeier angebracht hat dauerhaft ersetzen.

Momentan zählt der Verein 10 Mitglieder, wer Lust hat sich auf diesem Gebiet zu betätigen, kann dem Verein gerne beitreten. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.heimatverein-neuhaus.de oder beim Vorsitzenden Tobias Rosenbaum (03679/700 836).

 
 
Tobias Rosenbaum
Heimatverein Neuhaus am Rennweg
 
 

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